
Manche Fragen stellt man sich nur selbst, andere werden auch an mich herangetragen. Sogar mein eigener Vater hat mich vor kurzem gefragt: „Warum bist du denn nicht Tierärztin geworden?“ Das könnte ich nicht. Der Tierarzt muss Dinge tun, die ich nicht könnte. Aber warum Tierenergetik? Und Musik? – Das will ich heute einmal versuchen zu beantworten.
Das zweite ist leichter zu beantworten, ich habe von klein auf Instrumente gelernt und gespielt, ich spiele sechs Instrumente, wovon einige eine ganze Instrumentenfamilie abdecken. Meiner Familie, besonders den Großeltern, war das sehr wichtig und ich habe es als Entfaltungsmöglichkeit und Krisenbewältigungskonzept erlebt und gebe es auch so weiter. Ohne Musik kann ich nicht leben. Das Gymnasiallehrerstudium (klassische Philologie und kath. Religionslehre) musste der Musik weichen. Beides ging nicht, mein Herz hing mehr an der Musik als am Studium. Musik als Persönlichkeitsentfaltungs“Tool“ und Krisenbewältigungskonzept, als heilende Kraft im Alltag, gebe ich täglich weiter. Wenn ein Schüler das für sein Leben verstanden hat, dann habe ich etwas richtig gemacht.
Die Tierenergetik – lange wusste ich gar nicht, was das ist und dass es das gibt, hat eine andere Saite auf dem Instrument meines Lebens zum Klingen und Resonieren gebracht, ein Dank an die Corona-Krise, die mir die nötige Zeit verschafft hat um Ausbildungen zu machen und klar zu sehen und Weichen zu stellen.
Ich habe Tiere immer schon sehr geliebt, am liebsten KATZEN,KATZEN,KATZEN. Ich habe als Kind nicht mit Puppen oder Lego gespielt, sondern mit Katzen. Stoffkatzen und echte Katzen. Meine Omi hat mir gezeigt, wie ich die Körpersprache der Katze lesen kann und hat mir so den Weg in die Tierkommunikation eröffnet. Ein Highlight meiner frühen Kindheit war ein Spatz, der sich auf meine Hand gesetzt hat. Ich wusste nicht, dass Vogelfüße warm sind… Einige Jahre hat Schildkröte Susi mein Leben geteilt, bis man sie mir weggenommen hat. Meine Eltern wollten keine Tiere. Die machen Dreck und Arbeit, das geht nicht…
Als der bekannte Satz „Solange du deine Füße unter meinen Tisch….“ seine Berechtigung verloren hatte, weil ich heiratete, habe ich sofort eine Katze aus dem Tierheim geholt. Seitdem lebe ich mit – leider immer nur einer – Katze zusammen. Ich gerate immer an Einzelgänger, die keine weiteren Tiere neben sich dulden können. Vielleicht, weil ich auch eher eine Einzelgängerin bin? Tiere spiegeln uns. Ein Leben ohne Katze ist möglich, aber – um vieles ärmer als mit ![]()
Unser vorletzter Kater, Mickey, hat mir den Weg in die Tierkommunikation und Tierenergetik gezeigt. Bei ihm habe ich zum ersten Mal verstanden, dass Tiere nicht nur den Tonfall der Stimme verstehen können, sondern ganz genau alles verstehen, was wir mit ihnen teilen, oft ungewollt, im Rahmen der Tierkommunikation dann gesteuert und gewollt. Mit Mickey wollte ich einfach alles teilen, mit ihm habe ich wirklich über alles gesprochen. Vor seinem Tod und auch danach. Mir sind so viele Erkenntnisse aufgegangen, ich kann das gar nicht alles beschreiben.
Mit der Wiedererweckung der Fähigkeit der Tierkommunikation ging dann auch einher, dass ich sehe, welche Bedürfnisse und Probleme Tiere haben können und wie ich da helfen kann. Bei allem, wo man nicht unbedingt einen Mediziner braucht, kann ich helfen! Ich habe das Gefühl, angekommen zu sein, das zu tun, zu was ich bestimmt war/bin. Ich hoffe sehr, dass ich das noch lange und in noch größerem Umfang kann… Ich arbeite daran
Und der Clou ist, dass ich dabei meine Musik einsetzen kann! Der Kreis schließt sich, es wird etwas Ganzes daraus ![]()